{"id":537,"date":"2026-05-14T20:52:16","date_gmt":"2026-05-14T18:52:16","guid":{"rendered":"https:\/\/eest9.eu\/?p=537"},"modified":"2026-05-14T21:57:33","modified_gmt":"2026-05-14T19:57:33","slug":"auf-den-spuren-der-korruptionsbekaempfung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eest9.eu\/?p=537","title":{"rendered":"Auf den Spuren der Korruptionsbek\u00e4mpfung"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor Kurzem ging dank meines Partners ein kleiner Lebenstraum von mir in Erf\u00fcllung. Seit ich ein kleines Kind war, interessierte ich mich f\u00fcr das antike Griechenland. Der Wiege der Demokratie. Dem Land auf dessen Schultern die heutige Wissenschaft steht. Der Ort an dem Demokratietheorie, Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften aber auch Formalwissenschaften ihren Anfang nahmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Begonnen hat meine Begeisterung mit einer Computerspielreihe: &#8222;Zeus: Herrscher des Olymp&#8220; und &#8222;Poseidon: Herrscher von Atlantis&#8220;. Fasziniert davon, dass man dort Theater, Philosophieschulen und wissenschaftliche Bauten errichten konnte, begann meine Entdeckungsreise. Schon bald las ich von der Erfindung der Demokratie, feinsten Marmorarbeiten und wissenschaftlichen Entdeckungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vertieft in Geschichtsb\u00fccher, von Kinderb\u00fcchern \u00fcber Lexika bishin zu popul\u00e4rwissenschaftlichen Fachb\u00fcchern wurde meine Vorstellung von der Antike immer komplexer. Erstaunt las ich davon, dass Aristoteles in seinem Staatsformenschema die Demokratie als die verfallene Staatsform beschrieb. Schlimmer wurde es noch in einem modernen Vorwort zur Politeia von Platon, indem es hie\u00df, seit der Antike g\u00e4be es eine tiefe Kluft zwischen Politik und Wissenschaft. Dass nur ein geringer Teil der Athener Bev\u00f6lkerung \u00fcberhaupt Stimmberechtigt war, erstaunte mich dagegen nie, immerhin wurde dieser Punkt immer nur als Anfang einer Demokratiebewegung dargestellt und nie als ihr H\u00f6hepunkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, kann man in all diesen Punkten die Bedeutung der antiken griechischen Stadtstaaten als \u00fcberh\u00f6ht sehen. Dennoch ist die Kultur von Sappho bis Aspasia nicht ganz umsonst ein ewiger Referenzpunkt. Wenngleich <a href=\"https:\/\/www.science.org\/doi\/10.1126\/sciadv.aec1426\">Demokratien wohl so alt sind wie die Menschheit<\/a>, so ist doch kein \u00e4lteres Schriftst\u00fcck bezeugt in dem Personen aktiv \u00fcber ein demokratisches Herrschaftsinstrument nachdachten. Insofern vielen das 1. Mal 3 Faktoren zusammen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Sie hatten ein demokratisches System errichtet,<\/li>\n\n\n\n<li>sie wurden sich dar\u00fcber bewusst und<\/li>\n\n\n\n<li>sie entschied sich diesen Umstand schriftlich festzuhalten<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>In \u00e4hnlicher Weise war es auch mit der Wissenschaft. Bereits in den \u00e4ltesten Hieroglyphen- und Keilschrifttexten finden wir wissenschaftliche Erkenntnisse, aber erst im Antiken Griechenland wurden auch die Argumente f\u00fcr diese Erkenntnisse festgehalten. Hier mag die Qualit\u00e4t nicht immer besonders gut gewesen sein, wenn wir an die Texte von Herodot denken, der sich die H\u00e4lfte der Zeit selbst nicht an seine eigens aufgestellten Kriterien hielt (hier waren andere wie Thukydides oder Polybius wesentlich besser), aber dass er \u00fcberhaupt eine Methode festschrieb, gilt als Bruch zu davor.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, bevor ich mich zu sehr in Details verliere und auch noch die letzte Leser*in meines Textes abspringt, wichtig ist, im antiken Athen wurde weder die Demokratie erfunden, noch die Wissenschaften. Beides gab es sowohl davor als auch anderswo auf der Welt. Ebenso war keine dieser Wiedererfindungen perfekt und ausgereift. Dennoch, sie haben den Grundstein f\u00fcr Demokratie- und Wissenschaftsbewegungen in der europ\u00e4ischen Sph\u00e4re gelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit vielen Fragen und etwas Begeisterung, die ich gerne mit meinem Partner teilen wollte, reiste ich nun in einen dieser griechischen Stadtstaaten. Athen. Wohl auch jenen Stadtstaat \u00fcber den wir heute aufgrund der zahlreichen Niederschriften am meisten wissen. Mit im Gep\u00e4ck zahlreiche Papers \u00fcber die zahlreichen St\u00e4tten die ich gerne besichtigen w\u00fcrde. Geschafft habe ich davon nur einen Bruchteil:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Akropolis, der Tempelkomplex am h\u00f6chsten Punkt der antiken Stadt<\/li>\n\n\n\n<li>Die Agora, das gesellschaftliche Zentrum des Alltags, bestend aus dem Marktplatz, zahlreichen Verwaltungsgeb\u00e4uden und kleineren Heiligt\u00fcmern<\/li>\n\n\n\n<li>Den Areopag, Ort des H\u00f6chstgerichts und Zentrum der Athener high society, inklusive nobler Wohnbezirke<\/li>\n\n\n\n<li>Der Pnyx, Ort der Athener Volksversammlung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Erst vor Ort wurde mir klar, weshalb der Areopag und der Pnyx an den Orten lagen, an denen sie eben lagen. Aus der Ferne sehen beide aus wie langweilige Felsen. Doch wer dort steht und sich umsieht, kann die Bedeutung klar erkennen. Der Areopag hat nichts anderes \u00fcber sich als den Tempelkomplex der Akropolis, wo sonst sollte man ein antikes D\u00f6bling, dass in seiner politischen Macht noch nicht ersch\u00fcttert wurde bauen? Gleichzeitig kann man sehr gut ein wachsames Auge auf den niedrigeren Pnyx haben und hat wohl einen der k\u00fcrzesten Wege zur Agora, welche man ebenfalls \u00fcberblickt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass sich die Volksversammlung auf dem Pnyx nieder lies, ist ebenfalls leicht ersichtlich. Auch er wird von der Akropolis \u00fcberstrahlt, aber der elit\u00e4re Areopag sieht pl\u00f6tzlich gar nicht mehr so erhaben aus. Kein Wunder also, dass insbesondere in der Anfangszeit, in der die politischen Wogen wohl am h\u00f6chsten gingen, die Teilnehmer an der Volksversammlung noch auf den Areopag sahen. Sp\u00e4ter, als die Athener Demokratie stabiler war wandelte sich das und der gesamte Versammlungsort wurde gedreht. Pl\u00f6tzlich sahen nur mehr die Redner in die Stadt, insbesondere auf die Agora und die Akropolis, das Auditorium sah nun vor allem die sch\u00fctzenden Stadtmauern, welche wohl an die andauernden Gefahren durch Perser, rivalisierende Stadtstaaten und Makedonier erinnerte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"361\" src=\"https:\/\/eest9.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/blog-1-1024x361.jpg\" alt=\"Ich sitze auf dem Pnyx, dem Platz der antiken Volksversammlung in Athen\" class=\"wp-image-531\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/eest9.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/blog-1-1024x361.jpg 1024w, https:\/\/eest9.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/blog-1-300x106.jpg 300w, https:\/\/eest9.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/blog-1-768x271.jpg 768w, https:\/\/eest9.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/blog-1-1536x542.jpg 1536w, https:\/\/eest9.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/blog-1-2048x723.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich musste mich setzen. Dieser Ort mit all seiner Geschichte war f\u00fcr mich als Demokraten von besonderer Bedeutung. Auch wenn die Spuren l\u00e4ngst verwischt und gro\u00dfe Teile der Anlage als Steinbruch verwendet wurden, konnte ich auch heute noch die Bedeutung f\u00fchlen. Wohl gerade durch das Abtragen der neueren Bauschichten n\u00e4her an der Form Solons, als es Perikles je erleben konnte. Am Bild ist meine Ausrichtung aber wohl n\u00e4her an jener der letzten Bauphase.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Pnyx erst sp\u00e4t in meinem Leben an Bedeutung gewann, so war wohl die Agora als Kind das Zentrum meiner Aufmerksamkeit. Heute ist von ihr nicht mehr viel Erhalten bis auf die Grundmauern und ein gewisser rekonstruierter Zombie die <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=plfZQ2yOdcc\">Stoa of Attalos, welche vom Chefausgr\u00e4ber der Agora in dessen Konstruktion aufs Heftigste kritisiert wird<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vorstellung wie hier t\u00e4glich Menschen ein und aus gingen, um ihre Gesch\u00e4fte zu besorgen, Gemeinschaft zu suchen, sich auszutauschen, den k\u00fchlenden Schatten einer Stoa aufzusuchen oder auch in der Verwaltung arbeiteten (etwa in der Marktaufsicht, oder im Vorbereitungsgremium der Volksversammlung). Hier findet sich auch das mit Abstand spannendste Museum, welches ich in meiner kurzen Zeit besuchen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur wurde dort auf faszinierende Weise jene Geschichte erz\u00e4hlt wie aus privaten Siedlungen und mykenischen Gr\u00e4berfeldern, ein Ort des \u00f6ffentlichen Lebens wurde, es finden sich auch einige der bedeutendsten arch\u00e4ologischen Fundst\u00fccke der Demokratiegeschichte. Etwa einem Kleroterion, ein Losstein, welcher f\u00fcr die Auswahl des Hauptausschusses der Volksversammlung verwendet wurde, \u00e4hnliche Steine gab es auch zur Bestimmung von Sch\u00f6ffen bei den Gerichten. Die genaue Funktionsweise ist immer noch unklar, klar ist nur Vollb\u00fcrger steckten darin ihre Karten, die sie als passiv Wahlberechtigte zertifizierten und wurden dann irgendwie mithilfe einer Bronzekugel ausgew\u00e4hlt. Oder eine Klepsydra, eine Wasseruhr zum Stoppen von Reden, eventuell kennt ihr ja die moderne Variante davon, das rote Licht am Redner*innenpult des Nationalrats.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignright size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"225\" height=\"300\" src=\"https:\/\/eest9.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_4430-225x300.jpg\" alt=\"Ich stehe in einem Museum vor Tonscherben die mit Namen beschriftet sind (Ostrakon) und einer antiken Losmaschine zur Bes\u00e4tzung von \u00c4mtern (Kleroterion)\" class=\"wp-image-529\" srcset=\"https:\/\/eest9.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_4430-225x300.jpg 225w, https:\/\/eest9.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_4430-768x1024.jpg 768w, https:\/\/eest9.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_4430-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/eest9.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_4430.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Am spannendsten fand ich aber den wohl \u00e4ltesten bekannten Antikorruptionsmechanismus, die Ostrakon. Dies sind Tonscherben in die Namen eingeritzt wurden. Wer verd\u00e4chtigt wurde, eine Tyrannis aufzubauen konnte in die Bredulie geraten, wenn er zu viele Stimmen erhielt. Denn wenn das passierte, musste er f\u00fcr 10 Jahre die Stadt verlassen. F\u00fcr etwas mehr als 100 Jahre, war dieses &#8222;Scherbengericht&#8220; die wichtigste Korruptionspr\u00e4vention, welche die Athener vorbringen konnten. Pr\u00e4vention ist hier auch das richtige Wort, denn streng genommen war es kein Gericht. Wer durch das &#8222;Scherbengericht&#8220; ausgeschlossen wurde, wurde n\u00e4mlich nicht als Schuldig gesehen und galt daher nach der R\u00fcckkehr als Unbescholten und konnte wieder am allt\u00e4glichen Leben teilhaben. Au\u00dfer eventuell Megakles, dieser, so vermutet man aufgrund arch\u00e4ologischer Funde, wurde gleich zweimal ausgeschlossen. Einmal ist es zumindest in der Geschichtsschreibung gesichert.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute kann man sich ein solches Vorgehen mit Korruption gar nicht mehr vorstellen. Ja nicht einmal mit Korruption, eingesetzt wurde es ja bereits, wenn jemand blo\u00df zugetraut wurde Korrupt sein zu k\u00f6nnen. Heute begn\u00fcgen wir uns damit, wenn wir kleinste Reformen, wie die Erweiterung der Auskunfspflicht zur Informationsfreiheit durchsetzen. Und selbst diese, versuche ich vor Gericht gerade noch zu verteidigen. Ich musste also auch hier innehalten. Sowohl \u00fcber das Schicksal \u00fcber die Betroffenen, mit denen unglaublich hart umgegangen wurde, aber vielmehr noch aufgrund der Vorstellung, wie gro\u00df die Angst vor dem Kippen ihrer Demokratie gewesen sein muss. Wer blo\u00df verd\u00e4chtigt wurde so hart Korrupt zu sein, um wieder eine Tyrannis einzuf\u00fchren wurde kurzerhand von der Gemeinschaft ausgeschlossen. W\u00e4hrend die wenigen \u00c4rmsten, die dies traf, au\u00dferhalb der Gemeinschaft kaum \u00fcberleben h\u00e4tten k\u00f6nnen, so konnten die zahlreichen Reicheren oft dennoch gut eine neue Karriere finden. Themistokles ging etwa zu den Persern. Auch heute noch findet die ein oder andere Person ja nach dem dramatischen Ende der politischen Karriere ein neues Standbein.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend diese Scherbengerichte formell bis ans Ende des Stadtstaats fortbestanden, wurden sie sp\u00e4ter kaum mehr eingesetzt. Sie waren n\u00e4mlich blo\u00df gegen\u00fcber der Gefahr einer Tyrannis effektiv. Die Herrschaft der 30 oder 500, zwei Versuche eine Oligarchie einzuf\u00fchren, konnten sie nicht abwehren. Eine neue Institution musste her, das Graphe paranomon. Diesmal ein echtes Gerichtsverfahren zur \u00dcberpr\u00fcfung eines Gesetzes.<\/p>\n\n\n\n<p>Spannend auch: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=plfZQ2yOdcc\">auf vielen der Tonscherben findet sich dieselbe Handschrift<\/a>. Ob hier antike Wahlf\u00e4lscher am Werk waren? Oder halfen Leute an den Zug\u00e4ngen jenen weiter, die selbst nicht schreiben konnten? Eine ungekl\u00e4rte Frage. Wenngleich die moderne Forschung eher zu letzterer Theorie tendiert. Vor allem auch in Anbetracht dessen, dass f\u00fcr Gesetzestafeln ebenfalls jederzeit Menschen auf der Agora zur Verf\u00fcgung standen, welche diese vorlesen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider ging es sicht nicht mehr aus, nach diesen wichtigen Orten der Demokratie, auch noch Platons Akademie oder Aristotheles Lykeion zu besuchen, 2 der wichtigsten antiken Schulen, aber immerhin sah ich die Stoas auf der Agora. Eine weitere Reise von den Spuren der Wissenschaften, ist also garantiert.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-color orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Auf%20den%20Spuren%20der%20Korruptionsbek%C3%A4mpfung https%3A%2F%2Feest9.eu%2F%3Fp%3D537 via @eest9@chaos.social\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Auf%20den%20Spuren%20der%20Korruptionsbek%C3%A4mpfung https%3A%2F%2Feest9.eu%2F%3Fp%3D537  via @eest9.bsky.social\" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0085ff; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"20\" height=\"20\" version=\"1.1\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 20 20\"><path class=\"st0\" d=\"M4.89,3.12c2.07,1.55,4.3,4.71,5.11,6.4.82-1.69,3.04-4.84,5.11-6.4,1.49-1.12,3.91-1.99,3.91.77,0,.55-.32,4.63-.5,5.3-.64,2.3-2.99,2.89-5.08,2.54,3.65.62,4.58,2.68,2.57,4.74-3.81,3.91-5.48-.98-5.9-2.23-.08-.23-.11-.34-.12-.25,0-.09-.04.02-.12.25-.43,1.25-2.09,6.14-5.9,2.23-2.01-2.06-1.08-4.12,2.57-4.74-2.09.36-4.44-.23-5.08-2.54-.19-.66-.5-4.74-.5-5.3,0-2.76,2.42-1.89,3.91-.77h0Z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button info shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#a8a8a8\"><a href=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" title=\"Weitere Informationen\" aria-label=\"Weitere Informationen\" role=\"button\" rel=\"noopener \" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#999; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 11 32\"><path fill=\"#999\" d=\"M11.4 24v2.3q0 0.5-0.3 0.8t-0.8 0.4h-9.1q-0.5 0-0.8-0.4t-0.4-0.8v-2.3q0-0.5 0.4-0.8t0.8-0.4h1.1v-6.8h-1.1q-0.5 0-0.8-0.4t-0.4-0.8v-2.3q0-0.5 0.4-0.8t0.8-0.4h6.8q0.5 0 0.8 0.4t0.4 0.8v10.3h1.1q0.5 0 0.8 0.4t0.3 0.8zM9.2 3.4v3.4q0 0.5-0.4 0.8t-0.8 0.4h-4.6q-0.4 0-0.8-0.4t-0.4-0.8v-3.4q0-0.4 0.4-0.8t0.8-0.4h4.6q0.5 0 0.8 0.4t0.4 0.8z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor Kurzem ging dank meines Partners ein kleiner Lebenstraum von mir in Erf\u00fcllung. 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